Eisig und knackig geht anders. Hier war es einer der wärmsten Winter seit Beginn der Aufzeichnungen. Aber hei, ich würde ja lügen, wenn ich schreiben würde, dass ich traurig bin, weil ich diesen Winter die Schneeschaufel nicht ein einz'ges mal in Händen hatte :)
Schnee ist toll in den Bergen - da wo er auch liegen bleiben darf und man nicht wie bei uns im Flachland, dann durch Matsch stiefeln muss.
Und bevor es nun Frühling wird *lächelt* (ich freu mich drauf!) mag ich Euch gerne Impressionen dieses, meines Winters zeigen, dazu wie immer Texte, über die ich stolperte, die mich berührten und ich für mich/Euch mitnehmen mag.
Kommt mir gut in den Früüüüühling! ;)
traulich durch die Zeiten.
Schwere Stürme, milde Weste,
bange Sorgen, frohe Feste.
wandeln sich zu Zeiten.
War's nicht so im alten Jahr?
Wird's im neuen enden?
Sonnen wallen auf und nieder,
Wolken gehen und kommen wieder
und kein Mensch wird's wenden.
©Johann Peter Hebel
bist du etwas glücklicher.
Wenn du viel loslässt,
bist du viel glücklicher.
Wenn du ganz loslässt,
bist du frei.
Ajahn Chah
(Aus "Liebe Radikal", Veit Lindau)
Hermann Hesse
Wir haben Angst, los zu lassen,
wir haben Angst, wirklich zu leben, weil
leben lernen, loslassen lernen bedeutet.
Es liegt eine tragische Komik in unserem
Festhalten: Es ist nicht nur vergeblich,
sondern es beschert uns genau den Schmerz,
den wir um jeden Preis vermeiden wollten.
Sogyal Rinpoche
(Das tibetische Buch vom Leben und vom Sterben)

Oft sind wir so beschäftigt mit unseren Gedanken, dass wir die Schönheit, die uns umgibt, nicht mehr wahrnehmen.
Oft sind wir viel zu beschäftigt mit den Erinnerungen unserer Vergangenheit und den Hoffnungen unserer Zukunft.
Um die kleinen und großen Wunder in unserem Leben wieder sehen zu lernen, gibt es nur eines: Achtsamkeit.
Betrachte heute doch einmal ganz bewusst all die kleinen Dinge, die auf so wundersame Weise Fülle in Dein Leben bringen.
Vielleicht sind es mehr Dinge als Du denkst.
Pierre Franckh
"Weißt du, was ich an dir nicht verstehe?", wandte sich der Kopf fragend ans Herz. Das Herz blickte liebevoll auf und erwiderte: "Das ist dein Problem lieber Kopf, du versuchst immer alles zu verstehen."
Der Kopf ließ sich nicht beirren und setzte fort: "Du hast in der Vergangenheit schon so viel Schmerz erlebt und trotzdem hörst du niemals auf zu lieben. Es wird auch in Zukunft Menschen geben die dich verletzen und enttäuschen, macht dir das überhaupt keine Angst?"
Das Herz antwortete sanft aber bestimmt: "Ich lebe niemals in der Vergangenheit oder einer möglichen Zukunft, so wie du es tust. Ich schlage jetzt. Das was gestern war, kümmert mich nicht mehr. Über das Morgen sorge ich mich nicht, denn die Gegenwart ist der Ort, an dem ich zu Hause bin."
Verfasser unbekannt
Ich begann der Lehre meiner Seele zuzuhören.
Fene Impressionen, liebe Jrene! Du findest die kleinen und großen Schönheiten ganz gewiss in der Natur! Ausgesprochen passende Texte noch dazu.
AntwortenLöschenHeute Morgen war ich auch in solch einer Winterwelt, oben im Schwarzwald.
Hier unten ist Frühling, zwar heute grau verhangen, aber mit Vogelkonzerten an allen Ecken. Um 5:15h hat mich die Amsel geweckt - ich verzeihe es ihr gern! ;-)
Auch ich freue mich auf den bleibenden Frühling!
Hab eine gute Zeit!
..grüßt dich Monika herzlich
Deine Bilder und gesammelten Texte dazu gefallen mir! :)
AntwortenLöschen